Absage und Vorschau

Liebe Leser,
leider müssen wir unsere Termine bis zum Sommer absagen.
Der Schutz unserer Gäste ist uns wichtig.
Wir hoffen aber, nach den Sommerferien wieder normale Verhältnisse zu haben
und Sie zu einem Sonntagnachmittag mit Bewirtung einladen zu können am:
Sonntag, den 20. September um 15 Uhr im Familienzentrum Käppele, mit                        Stefan Pflaum
„Der Autor Stefan Pflaum schreibt Bücher auf Hochdeutsch und in alemannischer Mundart. Er liest bei Auftritten aus seinen hochdeutschen oder aus seinen
alemannischen Werken. Gerne greift er auch mal zum Akkordeon, spielt kleine
Stücke, die er komponiert hat, oder begleitet ein Lied aus seiner Feder.“
(aus seiner Homepage: http://stefan-pflaum.net)
Mit guten Wünschen für Ihre Gesundheit und freundlichen Grüßen
Prof. Dr. B. Kroener, Vorsitzender

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Rückblick: Mitgliederversammlung 2019

Die Mitgliederversammlung (Generalversammlung) 2019 war am
Freitag, 8. November 2019 um 19 Uhr im Familienzentrum Käppele, Schallstadt
Anschließend, ca. 20 Uhr, gab es noch einen Vortrag:
Die Weltkarten Martin Waldseemüllers (1507/1516)
Politische Geographie im Kampf um die Gewürze Indiens
von PD Dr. Martin Lehmann

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Festschrift 30 Jahre Geschichtsverein Schallstadt-Mengen-Wolfenweiler

Alle Vereinsmitglieder haben die Festschrift nach Ostern erhalten.
Umfang 80 Seiten farbig, Verkaufspreis 5,-€.
Hier immer noch erhältlich:
Rathaus Schallstadt, Kirchstraße 16 / Obsthof Sehringer, Mengen, Hauptstr. 1A


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Ausstellung „100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges“

 

In den Räumen des Gemeindehauses der Ev. Kirchengemeinde Wolfenweiler begann am 16. November unsere Ausstellung mit einer Eröffnungsveranstaltung.

Ablauf der Eröffnungsveranstaltung

Nach einfühlsamen Grußworten von Pfarrerin Heimburger und von Bürgermeister Czybulka setzten Julia Ibrahim und Donat Weiß einen ersten künstlerischen Akzent mit Texten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Bert Brecht und Musik von Hanns Eisler.

Die „Primaner in Uniform“ von Erich Kästner ließen Trauer und Angst von Schülern spürbar werden, die immer wieder vom Tod ehemaliger Klassen-kameraden erfahren mussten und wussten, dass auch sie bald in den Krieg ziehen müssen.
Beeindruckend auch Kästners Gedicht „Stimmen aus dem Massengrab“.
Der Vereinsvorsitzende Professor Kroener erläuterte die Intention der Ausstellung und die Bedeutung der Aussöhnung mit Frankreich nach Jahrhunderten der „Erbfeindschaft“. Über 70 Jahre leben wir nun in Mitteleuropa in Frieden. „Daran weiter zu arbeiten sollte uns wichtig sein.“
Heute unverständlich ist uns die zu Kriegsbeginn herrschende Begeisterung und der weit über die Kriegszeit hinaus dauernde Hass auf unsere Nachbarvölker.
Der 1. Weltkrieg war den damaligen Zeitgenossen in seiner vierjährigen ruinösen Grausamkeit nicht vorstellbar und führte zum Zivilisationsbruch.
Die alte monarchistische Ordnung ging 1918 unter und die neue Republik wurde von vielen Menschen nicht angenommen. Sie glaubten eher an radikale Lösungen.
An den Kriegerdenkmalen der drei Dörfer unserer Gemeinde lässt sich dies gut ablesen: Die Entwicklung von religiös bestimmter Trauer zur Bereitschaft, Revanche zu üben gipfelte im nationalsozialistischen Versprechen: „Ihr habt nicht umsonst gestritten, eure Erben wollen wir sein.“ Die Namen der gefallenen „Erben“ des 2. Weltkrieges zeigen, wohin dies führte.
Etwa die Hälfte der Kriegsteilnehmer aus unseren Dörfern kehrte aus dem 1. Weltkrieg nicht mehr zurück. Ungezählt sind die Verwundeten und die für immer Traumatisierten. Bis in die Familien unserer Dörfer hinein wirkte dieser Krieg und brachte Armut, Krankheit und Verzweiflung. Schwierig war es im Vorfeld dieser Ausstellung für den Vereinsvorstand gewesen, Zeugnisse von damals aus unseren Ortsteilen zu finden, um die Lebenswirklichkeit vor 100 Jahren durch Dokumente und Gegenstände erlebbar zu machen.Donat Weiß beendete die künstlerischen Beiträge mit Kästners Gedicht „Ich bin die Zeit“. Darin ist die Mahnung enthalten:  „Ihr seid ein Stäubchen am Gewand der Zeit, – Lasst euren Streit!“
Die zahlreich anwesenden Gäste wurden anschließend eingeladen, die Ausstellung zu erkunden und auch unser Begleitheft mit vertiefenden Texten mitzunehmen.

Am vergangenen Samstag und Sonntag war die Ausstellung tagsüber geöffnet.
Ein sehr reger Besuch, viele Gespräche und neue Kontakte belohnte uns für unsere Arbeit.
Der Vereinsvorstand bedankt sich bei allen Besuchern für ihr großes Interesse.
W.Wissmann ( siehe auch Mitteilungsblatt der Gemeinde Schallstadt 47.KW)

Pfr.in Christine Heimburger: Begrüßung „100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges“

Eröffnungsvortrag Prof. Kroener

Hinweis:
Aus urheberrechtlichen Gründen können die künstlerischen Texte und Lieder hier nicht veröffentlicht werden, sind aber im Internet auffindbar.

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Die Mitgliederversammlung (Generalversammlung) 2017 war am
Freitag, den 10. November 2017 um 19 Uhr
im Familienzentrum Käppele, Schallstadt („Scheune“)
 
Im Anschluss sprach Herr Sepp Albrecht, Bad Krozingen über das Thema:
„Die Urgeschichte in unserer Region“
Artikel in der Badischen Zeitung vom 20. November 2017

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Aufruf: Dokumente aus der Vergangenheit für das Gemeindearchiv

Liebe Leser,
Wenn die Jahre vergehen und Zeitzeugen versterben, geht immer ein Stück Geschichte verloren. Als Verein wollen wir aber die Geschichte unserer Ortschaften und unserer Region und dabei besonders die Lebensverhältnisse ihrer Bewohner bewahren und folgenden Generationen erfahrbar machen.
Aus den amtlichen Akten und Urkunden lässt sich dies nur unvollkommen rekonstruieren. Deshalb möchten wir Sie ganz herzlich bitten, dem Gemeindearchiv persönliche Dokumente und Gegenstände (Briefe, Bücher, Fotos, Tagebücher, offizielle Schriftstücke, Handwerkszeug u.ä.) zur Verfügung zu stellen oder kostenlos kopieren zu lassen.
2018 sind es 100 Jahre seit dem Ende des 1.Weltkriegs. Der Verein für Dorfgeschichte – in Zusammenarbeit mit dem Gemeindearchiv – möchte daran und auch an den 2.Weltkrieg besonders erinnern. Wie haben die Kriegsereignisse die Einwohner unserer Ortschaften betroffen? Wie hat sich ihr Leben, auch in der Zeit danach, verändert?
Bitte unterstützen Sie uns in dem Bemühen, ein möglichst vielfältiges Bild der damaligen Geschehnisse und des gesamten vergangenen Jahrhunderts zu rekonstruieren.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung
für die Ortsteile Wolfenweiler, Schallstadt und Leutersberg:
Herr Bernd Hörner (Vorstandsmitglied)
Basler Str. 74, Schallstadt OT Wolfenweiler Tel. 07664 7444

für den Ortsteil Mengen: Herr Wolfgang Wissmann (Vorstandsmitglied)
In den Schäfergärten 22a, Schallstadt OT Mengen Tel. 07664 4435

gez. Vorsitzender des Vereins für Dorfgeschichte: Prof. Dr. Bernhard Kroener       Gemeindearchivar:   Peter Böckling M.A.                               

Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Gemeinde begrüßt dieses Engagement des Vereins
im Sinne einer nachhaltigen Dokumentation unserer lebendigen Dorfgeschichte.
Jörg Czybulka, Bürgermeister
veröffentlicht am 24. März 2017 im Mitteilungsblatt der Gemeinde Schallstadt  12/2017


 

 

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